Kyrie eleison – Herr erbarme dich!

Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (ejw) veröffentlicht in Kooperation mit churchconvention e.V. eine gesungene Fürbitte in Zeiten der Corona-Krise und unterstützt damit freischaffende Künstler und ruft zu Spenden auf. Umfangreiches Material für Musikteams und Bands wird kostenlos bereitgestellt, um es Gemeinden zu ermöglichen, das Lied in Ihrer Streams und Gottesdienst-Aufzeichnungen zu integrieren.

 „Wenn Einsamkeit schützt“ – Kaum jemand hätte wohl noch vor ein paar Wochen gedacht, wie sehr sich unser Alltag innerhalb weniger Tage verändern wird. Die Corona-Krise bestimmt aktuell und bis auf unbestimmte Zeit unser tägliches Leben. Abstand halten lautet das Gebot der Stunde – von Familienmitgliedern, mit denen man nicht unmittelbar zusammenlebt, von Freunden, Kollegen, Nachbarn. „Alleinsein als Preis dafür gesund zu bleiben“. Was ein oder zwei Wochen vielleicht noch ganz gut machbar ist, wird für viele jetzt mehr und mehr zu einer belastenden Situation. Unsicherheit und Existenzängste machen sich breit. Einsamkeit wird spürbar. Neben Dankbarkeit gegenüber allen „systemrelevanten“ Helferinnen und Helfern und neben tiefem Mitgefühl mit den Isolierten, Kranken, Sterbenden und Trauernden greift nicht zuletzt auch der Gedanke daran um sich, wie es wäre selbst zu erkranken, und wie es längerfristig weiter gehen soll. „In Hilflosigkeit, in Schmerzen und Leid spürst du unsre Angst und du kennst unsre Fragen.“

Seit Menschen Gedenken waren derartige Krisen- und Notsituationen auch immer Zeiten, in denen sich Menschen mit ihren Sorgen, Ängsten und Klagen besonders intensiv und eindringlich an Gott gewandt haben. In der Bibel lesen wir, dass unsere Hilfe von Gott kommt und wir unsere Hoffnung auf ihn setzen dürfen (z.B. Ps 121,1-2; Ps 145,6). „Durch Regebogenfarben strahlt uns dein Licht!“ Von Kindern gebastelte bunte Regenbögen, nach biblischem Zeugnis ein Zeichen für den ewigen Bund Gottes mit den Menschen (1. Mose 9), schmücken auch in diesen Tagen Land auf, Land ab unzählige Fenster und Häuser und stehen als Hoffnungssymbol dafür, dass alles gut werden wird.

Diese Zeichen der Zeit verarbeitet Evelyn Krimmer in Kooperation mit Johannes Falk (Tonbiotop Heidelberg) im Lied „Erbarme dich“, zu dessen Gesamtklang die Musiker Andie Mette (Gitarre), Dave Mette (Drums), Christoph Carl (Bass) und Lena Belgart (Gesang) beitragen.

„Wir rufen zu dir: Herr, erbarme dich!“ Als gesungenes Gebet geht es im Kern um das, was trotz und gerade aufgrund der Sprachlosigkeit angesichts der aktuellen Situation samt ihrer Herausforderungen für uns alle bleibt: die Generationen und Völker verbindende, gemeinsam an Gott gerichtete Bitte „Herr, erbarme dich! – Kyrie eleison.“

„Wir stehen zusammen gib du uns die Kraft!“Grenzüberschreitende Solidarität
Durch die Folgen der Corona-Pandemie sind auch die Partnerorganisationen des EJW beispielsweise in Äthiopien, Nigeria, dem Sudan und in Palästina/ Israel stark betroffen. Ein großer Teil der Einrichtungen mussten dort geschlossen werden. Die Mitarbeiter können nur noch bis Ende Mai bezahlt werden und die Fortsetzung der gesamten Arbeit ist stark gefährdet. Das EJW möchte den Partnern in Ostjerusalem und dem Westjordanland, aber auch in Addis Abeba, Bauchi und in Port Sudan in ihrer extrem schwierigen Situation helfen und ruft zu einer grenzüberschreitenden Solidarität auf. Informationen dazu gibt es unter www.ejw-weltdienst.de

Umfangreiches Begleitmaterial
Wir stellen hier umfangreiches Begleitmaterial zu dem Popsong zum Download zur Verfügung:

MP3-Sounddatei
Melodie G-Moll
Melodie A-Moll
Leadsheet G-Moll
Leadshett A-Moll

Das Lyric-Video ist auf YouTube veröffentlicht und kann selbstverständlich in Gottesdienst-Streams und -Aufzeichnungen integriert werden.

Die Musiker und das EJW stellen das Material kostenlos und rechtefrei zur Verfügung.

Alles auch verfügbar über www.werkfunk.de